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Sonderausstellung: Kassel… verliebt in Saskia.
Liebe und Ehe in Rembrandts Zeit Schloss Wilhelmshöhe,
12. April – 11. August 2019

Das Jahr 2019 ist Rembrandtjahr in Kassel: Vor 350 starb der niederländische Künstler Rembrandt von Rjin. Unsterblich ist jedoch seine unendliche Liebe zu Saskia Uylenburgh, die er 1634 heiratete. Die Sonderausausstellung „Kassel … verliebt in Saskia. Liebe und Ehe in Rembrandts Zeit“ zeigt die Geschichte des so ungleichen Paares: Wie haben sich die Beiden kennengelernt? Wie wurde im 17. Jahrhundert in den Niederlanden gedatet? Wie wurde geheiratet, wie verlief der Ehealltag und vermag die Liebe über den Tod siegen?

Die Liebesbeziehung des jungen Künstlers Rembrandt und der schönen und reichen Tochter des Bürgermeisters Saskia begann traumhaft und endete tragisch mit dem frühen Tod Saskias im Jahr 1642. Es ist eine Geschichte von Liebe, Hochzeit, Ehe und Gedenken im Goldenen Zeitalter der Niederlande. 

Die Sonderausstellung in der Gemäldegalerie Alte Meister in Schloss Wilhelmshöhe um die Geschichte von Saskia und Rembrandt entstand in Kooperation mit dem Fries Museum in Leeuwarden, Hauptstadt der niederländischen Provinz Friesland und auch Geburtsort von Saskia Uylenburgh. 

Bücher, Urkunden, Schatzkunstobjekte, prächtige Hochzeitsgeschenke und Gemälde, Zeichnungen und Radierungen von Rembrandt dokumentieren in der Ausstellung die glückliche Zeit des Paares bis zum Tod Saskias. Glänzender Höhepunkt der Ausstellung ist das Kasseler Porträt „Saskia Uylenburgh im Profil in reichem Kostüm“, zugleich das herausragende Meisterwerk der Gemäldegalerie Alte Meister. 

Rembrandt begann mit dem Porträt „Saskia Uylenburgh im Profil in reichem Kostüm“ noch zu Lebzeiten Saskias. Als sie früh starb, überarbeitete er es und machte es zu einem Sinnbild ehelicher Treue und ewigen Angedenkens. Bis in alle Ewigkeit sollte an Saskia in einer Vision aus Ruhm und Reichtum erinnert. Der Wunsch erfüllt sich bis heute: seit mehr als drei Jahrhunderten können Menschen das Bild bewundern. 

Als Rembrandt Geldprobleme hat, verkauft er das Gemälde. Im Jahr 1750 wird es für Kassel erworben und ist seitdem einer der größten Kunstwerke in Kassel. Auch außerhalb der Sonderausstellung hängt das Kunstwerk in der Gemäldegalerie Alte Meister. 

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag, feiertags 10 bis 17 Uhr
Mittwoch bis 20 Uhr 

Eintritt:
Regulär 6 Euro, Ermäßigt 4 Euro
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Studierende der Universität Kassel sowie alle Personen mit dem Namen Saskia frei. 

Weitere Information:
www.rembrandt350.de

Führungen zur Ausstellung

Ausstellungsrundgang „Kassel… verliebt in Saskia“
Jeden ersten, dritten und vierten Sonntag, jeweils 15 bis 16 Uhr Eintritt 6 Euro (ermäßigt 4 Euro) zzgl. Führungsgebühr 

Kostümführung mit Saskia
Sonntag, 14.07 und 11.08., jeweils 15 bis 16 Uhr Eintritt 6 Euro (ermäßigt 4 Euro) zzgl. Führungsgebühr 

Koffie met Saskia
Samstag, 13.07 und 10.08., jeweils 14:30 bis 16 Uhr Führung, Eintritt, Heißgetränk und Kuchen: 13 Euro 

Weitere Information:
www.rembrandt350.de

Die Gemäldegalerie Alte Meister

Als eine der bedeutendsten Sammlungen ihrer Art genießt die Gemäldegalerie Alte Meister im Schloss Wilhelmshöhe weltweites Ansehen. Ihre über 500-jährige Geschichte geht auf die Zeit der Landgrafen zurück: 1509 schuf Lucas Cranach d. Ä. einen kleinen Flügelaltar zum Gedächtnis an Landgraf Wilhelm II. Die Periode der intensivsten Sammeltätigkeit war zwischen 1748 und 1756, als Landgraf Wilhelm VIII. ca. 800 Gemälde in ganz Europa ankaufen ließ; darunter auch die berühmten Gemälde Rembrandts »Der Segen Jakobs« und das Bildnis seiner Ehefrau Saskia Uylenburgh. Die ca. 500 präsentierten Gemälde bieten auf drei Etagen im Schloss Wilhelmshöhe einen hervorragenden Überblick über die europäische Malerei von der Spätgotik bis zum Klassizismus. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die holländische und flämische Malerei des 17. Jahrhunderts mit zahlreichen Meisterwerken von Rubens, Frans Hals, Van Dyck und Jordaens. Der Bestand an Werken Rembrandts gehört zu den größten weltweit. Die Bereiche der altdeutschen, italienischen, französischen und spanischen Malerei werden unter anderem durch Werke von Dürer, Tizian, Poussin und Murillo angeführt. 1749 – 51 wurde für die Sammlung ein eigenes Galeriegebäude hinter das Palais des Landgrafen zwischen Auehang und Frankfurter Straße gebaut. 1877 zogen die Gemälde in das neu errichtete Gebäude der heutigen Neuen Galerie an der Schönen Aussicht um, wo sie bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs blieben. Seit 1974 befindet sich die Gemäldegalerie Alte Meister im Schloss Wilhelmshöhe.

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